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G'schichtn Über Uns Termine

GSCHICHT'N

In Weissenbach ist immer was los. Hier liest du uns're G'schichten von heut und gestern.

2019
2018
2017
2016

01. Aug 2019

Frauen in Graz

Es ist ja bekannt, dass die Weissenbacher Frauen in puncto Reisen etwas kompliziert sind. Aber am 1. August war es dann doch so weit. Mit einem Bus fuhren wir nach Graz. Erster Programmpunkt: Kaffee trinken. Danach kurzer Stadtrundgang. Und dann wollten wir zum berühmten Grazer Uhrturm, der über der Stadt thront. Ein Teil der Gruppe ging zu Fuß die Stiegen hinauf, die anderen fuhren mit der Bahn. So weit, so gut. Nur, dass die Treppe an anderer Stelle endet als die Bahn, das hatten wir nicht bedacht. Es dauerte ungefähr eine Stunde, bis wir einander gefunden hatten - beim Uhrturm! Sind jetzt die Frauen kompliziert oder die Gegebenheit? Der Weg hinunter war leicht. Zuerst ging es dringend in einen steirischen Gastgarten zum Mittagessen. Es folgten Eis essen und Kaffee trinken. Aja - und der Besuch der Murinsel. Jedenfalls hatten wir es sehr lustig ... und vielleicht machen wir ja auch nächstes Jahr wieder einen Ausflug.

30. Apr 2019

Maibaum-Aufstellen

Maibaumaufstellen? 2019 war es etwas anders als normal.

Warum das will ich hier erzählen:

Jeder weiß, dass in Weissenbach der Maibaum am 30. April aufgestellt wird. Doch hier gab es schon das erste Problem - das Wetter. Bei Gewitter und starkem Regen ist es nämlich nicht nur lästig, sondern auch gefährlich aufzustellen, wenn es am Baum kein trockenes Stück zum Angreifen gibt. Alles ist rutschig und ganz so leicht ist der Baum ja auch nicht. Fehlende Besucher taten ein Übriges. So wurde kurzerhand entschieden: "Wir feiern ja am kommenden Sonntag sowieso wieder - also verlegen wir das Aufstellen zu dieser Veranstaltung" Der Baum sollte also im Rahmen des "Tages der offenenen Tür" um 14 Uhr aufgestellt werden. Die Besucher wurden auch per Mail auf den neuen Termin aufmerksam gemacht.

Scheinbar haben es aber auch "diebische Elstern", die es auf Maibäume abgesehen haben, mitbekommen. Und so wurde der Baum in der Nacht zwischen 1. und 2. Mai kurzerhand entführt. Zurück blieb nur ein Zettel mit dem Versprechen: "Keine Sorge, am Sonntag bin ich wieder da, sofern ich mit vier Kisten Stiegl ausgelöst werde - euer Maibaum."

Na gut, die Auslöse sollte nicht das Problem sein. Trotzdem ließ es zahlreichen Feuerwehrkameraden keine Ruhe und sie begannen zu suchen. Die Vermutungen und Verdächtigungen führten zu verschiedenen Orten. Schließlich führte die Spur über die Beobachtung von Lärm in der Nacht und verlorenen Papierbändern in die Saatz, einer Gegend am Waldrand Richtung Gießhübl, wo der Maibaum tatsächlich am Abend des 3. Mai gefunden wurde. Genug Mannschaft vor Ort und diesmal halbwegs trocken, wurde die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Der Baum wurde kurzerhand heimgeführt und gleich aufgestellt. Um eine gewisse Schadenfreude auszudrücken, wurden zwei leere Bierkisten gleich an den Baum gebunden. Warum sollte man auch die Auslöse nicht gleich selbst trinken :-)

Und gut wars, denn am Sonntag schüttete es wieder wie aus Schaffeln. Aber jetzt konnte man ja beruhigt auf die Maibaumentführer warten.

Um so erstaunter waren die Besucher als eine Gruppe der Gießhübler Feuerwehr mit einem neuen Baum anmarschierte. Allerdings konnte dieses Exemplar mit unserem Baum nicht ganz mithalten. War er doch um einiges kürzer und "nur" eine Föhre, was es bei uns nie gab :-) Trotz allem war es recht unterhaltsam, als der Bürgermeister von Gießhübl Helmut Kargl einen Baum dem Hinterbrühler Bürgermeister Erich Moser samt einer Auslöse - klarerweise vier Kisten Stiegl - überbringen konnte.

(Text+Fotos:K. Gruber)

13. Apr 2019

Reinigung von Weissenbach

Am 13. April 2019 wurde geputzt: im Weissenbach-Haus, im Feuerwehrhaus, im Ort. Da werden Fenster und Kastln gereinigt, Vorhänge gewaschen, die Feuerwehrautos gekärchert, jeder Winkel gesäubert, ausgemistet, Müll im Ort eingesammelt, die Mülltonnen bis an den Rand gefüllt, Großes am Platz gesammelt und später von der Gemeinde abgeholt.
Was wir auch tun: gemeinsames Mittagessen (Pizza vom Gasthaus Weintraube), Kaffee trinken, Kuchen essen und zum Schluss vielleicht ein Bier trinken.
Die kuriosesten Funde: Robbie-Williams-Pappfigur, ein Führerschein, mehrere 20-Euro-Scheine, weniger Hundehauferl, aber dafür mehr Gackerlsackerl, ein Christbaum im Bach, der unter beherztem Einsatz (nasse Füße) geborgen wurde.
Das Ergebnis: Unser Ort ist wieder sauber und man darf sich freuen, darin wohnen zu dürfen.

Eine Bitte: Achtet auf die Feuersalamander!

Nicht nur wir sind in Weissenbach beheimatet, sondern auch Tiere, wie zum Beispiel der gefährdete Feuersalamander. Sein Lebensraum ist der Wald, doch zum Laichen braucht er ein kühles, fließendes Gewässer. Die Bedingungen in Wassergspreng sind ideal für ihn, wenn da nicht die Straße wäre, die er überqueren muss, wenn er zum Bach und zurück gelangen will. Diesen Weg überlebt der Feuersalamander häufig nicht. Einem unserer Vereinsmitglieder - und wir schließen uns da an - ist es ein Anliegen die Autofahrer auf der Wassergsprenger Straße auf dieses Thema aufmerksam zu machen. “Da uns der Naturschutz und die Tierwelt ein großes Anliegen sind, tut es uns im Herzen weh, die vielen flachgedrückten Feuersalamander und auch Kröten, auf der Wassergsprenger Straße zu sehen.” Daher unser Appell: Vielleicht ist es möglich, besonders im Frühjahr, besonders bei Regenwetter, ein bisschen besser aufzupassen und die Augen beim Autofahren offen zu halten, so dass die schwarz-gelben Salamander eine Chance haben ihren Laichplatz lebend zu erreichen und auch den Rückweg gefahrlos bewältigen können. Aufmerksame Spaziergänger könnten behilflich sein, indem sie die Tiere vorsichtig an einen sicheren Ort setzen, wo sie nicht gleich wieder überfahren werden.

05. Jan 2019

Winterwanderung auf den Höllenstein

Wer gedacht hätte, dass wir uns abhalten lassen von Schneefall, Sturmwind, Eis und Regen, alles gleichzeitig, der irrt. Die Wanderung war geplant, so wie jedes Jahr, und wir haben den Höllenstein erreicht, 16 Personen. Der Wirt hatte schon gar nicht mehr mit uns gerechnet und wollte eigentlich gerade zusperren. Zuerst mussten wir die nassen Sachen ausziehen, dann haben wir gegessen und getrunken. Der Abstieg war unterschiedlich, auf der Forststraße ein bisschen rutschig, der schmale Weg zwischen den Bäumen sehr schneereich. Aber alle sind in der Csekits-Garage angekommen, um den Tag wieder einmal gut ausklingen zu lassen.